
Sonntag, 01.09.2024 | 19:00 Uhr | Annemirl-Bauer-Platz 10245 Berlin
Anreise: S3, S5, S7, S8, S9, S41, S42, S75, S85, Bus 194, 347, M43 Ostkreuz
📣 Aufruf: https://www.instagram.com/p/C-xrOo8MphP/ – @solinetzberlin
#b0109 #Antikriegstag
🗺️ Voraussichtliche Route:
- Annemirl-Bauer-Platz
- Gürtelstraße
- Möllendorffstraße
- Stadtpark Lichtenberg
- Möllendorffstraße
- Röderplatz
Auf die Straße gegen Krieg und Faschismus!
Heraus zum Antikriegstag!
Am 1. September 1939 überfiel Hitlerdeutschland Polen. Seit dem Ende des zweiten Weltkriegs wird an diesem Tag der Antikriegstag begangen. 85 Jahre später ist es mehr Zeit denn je, gegen Krieg und Faschismus auf die Straße zu gehen.
AfD-Vormarsch stoppen!
Ein Grund dafür: Die Landtagswahlen, die in Sachsen und Thüringen und drei Wochen später in Brandenburg stattfinden. In allen drei Bundesländern ist sich die AfD sicher, stärkste Kraft in den Parlamenten zu werden. Sogar Chancen auf eine absolute Mehrheit rechnet sich der ein oder andere ihrer Vertreter aus.
Die Faschist:innen bereiten sich also darauf vor, am 1. September noch einen Schritt nach vorne zu machen – in Richtung einer weiteren „Normalisierung“, in Richtung einer Machtübernahme in einzelnen Bundesländern und irgendwann im ganzen Land. Setzen wir am 1. September ein Zeichen, dass wir den faschistischen Vormarsch nicht akzeptieren!
AfD bedeutet Faschismus, Faschismus bedeutet Krieg
Die AfD ist eine faschistische Partei. Sie ist die Partei, die die Parole „Deutschland den Deutschen – Ausländer raus!“ zur Realität machen will. Darüber kann auch nicht hinwegtäuschen, dass sie das mit geschickt gewählten Begriffen verstecken will. Sie will in einem langwierigen Prozess, den sie „Remigration“ nennt, dafür sorgen, dass Millionen Migrant:innen Deutschland verlassen. Das erklärte Ziel faschistischer Vordenker ist nämlich ein „ethnisch homogenes“, ein weißes Land.
Gleichzeitig versucht die AfD zu punkten, indem sie sich als „Friedenspartei“ inszeniert. Nichts könnte weiter von der Wirklichkeit entfernt sein! Auch die AfD will, dass die Bundeswehr eine „starke Streitkraft eines souveränen Deutschlands in einem wehrhaften Europa“ ist, die Außenpolitik „deutsche Interessen“ vertritt und die Wehrpflicht wieder eingeführt wird.
Die Ablehnung von Waffenlieferungen in die Ukraine ist keine grundsätzliche Ablehnung des Kriegs. Ideologen der AfD formulieren offen einen deutschen Führungsanspruch über Mitteleuropa und den gesamten Kontinent – dafür brauchen sie wie die heutigen Regierungsparteien eine aggressive Politik. Der Unterschied ist nur, dass sie sich ein Bündnis mit Russland offen halten, statt allein auf die USA zu vertrauen. Unterm Strich steht auch bei der AfD Kriegspolitik für deutsche Großkonzerne, die am Ende am Krieg verdienen. Gegen die Kriegspartei AfD gehen wir am 1. September auf die Straße!
Die anderen Parteien werden die AfD nicht stoppen!
In den letzten Monaten haben auch die Regierungsparteien und mitunter die CDU zu Protesten gegen die AfD aufgerufen. Wer ernsthaft gegen die Faschist:innen kämpfen will, darf sich aber nicht mit den Regierungsparteien gemein machen.
Während die AfD seit über zehn Jahren gegen Geflüchtete hetzt, ist es nämlich Olaf Scholz der „endlich im großen Stil abschieben“ will. Während die AfD seit Jahren eine Wiedereinführung der Wehrpflicht fordert, ist es Kriegsminister Pistorius, der das heute vorbereitet.
Wer gegen die kleinen und großen Ungerechtigkeiten im kapitalistischen Deutschland kämpft, wird schnell merken, dass die Rechten nicht auf seiner Seite stehen. Aber es sind SPD, Grüne, CDU, FDP und auch die Linkspartei, die in den letzten Jahren neue Polizei- und Versammlungsgesetze beschlossen haben, die Protest kriminalisieren. Diese Gesetze wären noch gefährlichere Waffen in den Händen einer möglichen AfD-Regierung. Gehen wir also auch gegen die Aufrüstungspolitik von Ampel und Co. auf die Straße!
Widerstand gegen Krieg und Faschismus aufbauen!
Die Zukunftsvision der AfD ist ein weißes, hochgerüstetes Deutschland, das sich den Rest Europas unterordnet. Davon profitieren nicht wir Arbeiter:innen, sondern deutsche Rüstungskonzerne und Großunternehmen, die an Krieg und Aufrüstung verdienen. Die rassistische Hetze der AfD spaltet uns und verhindert, dass wir uns gemeinsam dagegen zur Wehr setzen.
Doch welches Deutschland haben uns die anderen Parteien zu bieten? Ein Deutschland, das „kriegstüchtig“ ist und im „großen Stil“ abschiebt. Ein Deutschland, in dem Mieten ins Unermessliche steigen und wir auf dem Amt für unsere Armut mit Schikanen bestraft werden. Ein Deutschland, in dem die Reichen immer reicher und die Armen immer ärmer werden.
Wenn die AfD die Wahl gewinnt, heißt das nicht, dass wir sofort in einer faschistischen Diktatur leben. Genauso bedeutet ein „Weiter so“ mit den anderen Parteien auch, dass weiter die Weichen für ein AfD-Deutschland gestellt werden.
Trotzdem ist es möglich, Krieg und Faschismus zu stoppen! Dafür müssen wir als Arbeiter:innen eine kämpferische antifaschistische und Antikriegsbewegung aufbauen, die sich nicht auf die Parlamentsparteien verlässt. Gleichzeitig müssen wir auch konsequent sein: Seit jeher bringt der Kapitalismus Krieg und Faschismus hervor. Es ist Zeit für eine andere Gesellschaft.
85 Jahre nach dem Nazi-Überfall auf Polen gehen wir auf die Straße und sagen: Nie wieder Faschismus, nie wieder Krieg! Weg mit dem Kapitalismus!
🕊 1 September 2024: Take to the streets against war and fascism! 🕊
Sunday, 01.09.2024 | 07:00 pm | Annemirl-Bauer-Platz 10245 Berlin
Arrival: S3, S5, S7, S8, S9, S41, S42, S75, S85, Bus 194, 347, M43 Ostkreuz
📣 Call: https://www.instagram.com/p/C-xrOo8MphP/ – @solinetzberlin
#b0109 #anti-war day
🗺️ Expected Route:
- Annemirl-Bauer-Platz
- Gürtelstraße
- Möllendorffstraße
- Stadtpark Lichtenberg
- Möllendorffstraße
- Röderplatz
Take to the streets against war and fascism!
Out on anti-war day!
On 1 September 1939, Hitler’s Germany invaded Poland. Anti-War Day has been celebrated on this day since the end of the Second World War. 85 years later, it is more time than ever to take to the streets against war and fascism.
Stop the AfD advance!
One reason for this: the state elections taking place in Saxony and Thuringia and three weeks later in Brandenburg. In all three federal states, the AfD is certain to become the strongest force in the parliaments. Some of its representatives even reckon they have a chance of winning an absolute majority.
The fascists are therefore preparing to take another step forward on 1 September – towards further ‘normalisation’, towards taking power in individual federal states and, at some point, in the country as a whole. Let’s send a signal on 1 September that we will not accept the fascist advance!
AfD means fascism, fascism means war
The AfD is a fascist party. It is the party that wants to make the slogan ‘Germany to the Germans – foreigners out!’ a reality. The fact that it wants to hide this with skilfully chosen terms cannot hide the fact. It wants to ensure that millions of migrants leave Germany in a lengthy process that it calls ‘remigration’. The declared goal of fascist masterminds is an ‘ethnically homogeneous’, white country.
At the same time, the AfD is trying to score points by presenting itself as a ‘peace party’. Nothing could be further from reality! The AfD also wants the Bundeswehr to be a ‘strong armed force of a sovereign Germany in a defensive Europe’, foreign policy to represent ‘German interests’ and compulsory military service to be reintroduced.
The rejection of arms deliveries to Ukraine is not a fundamental rejection of war. AfD ideologues openly formulate a German claim to leadership over Central Europe and the entire continent – for this they need an aggressive policy, just like today’s governing parties. The only difference is that they are keeping an alliance with Russia open instead of relying solely on the USA. The bottom line is that the AfD’s war policy is also in favour of major German corporations, which ultimately make money from the war. We will take to the streets against the AfD war party on 1 September!
The other parties will not stop the AfD!
In recent months, the governing parties and sometimes the CDU have also called for protests against the AfD. However, anyone who seriously wants to fight against the fascists must not join forces with the governing parties.
While the AfD has been agitating against refugees for over ten years, it is Olaf Scholz who wants to ‘finally deport on a grand scale’. While the AfD has been calling for the reintroduction of compulsory military service for years, it is War Minister Pistorius who is preparing this today.
Anyone who fights against the minor and major injustices in capitalist Germany will quickly realise that the right-wingers are not on their side. But it is the SPD, Greens, CDU, FDP and also the Left Party that have passed new police and assembly laws in recent years that criminalise protest. These laws would be even more dangerous weapons in the hands of a possible AfD government. So let’s also take to the streets against the armament policy of Ampel and Co.
Build resistance against war and fascism!
The AfD’s vision of the future is a white, heavily armed Germany that subordinates itself to the rest of Europe. It is not us workers who benefit from this, but German arms companies and large corporations that make money from war and armament. The AfD’s racist agitation is dividing us and preventing us from standing up to it together.
But what kind of Germany do the other parties have to offer us? A Germany that is ‘ready for war’ and deports people on a ‘grand scale’. A Germany in which rents rise immeasurably and we are punished for our poverty with harassment at the authorities. A Germany in which the rich are getting richer and the poor are getting poorer.
If the AfD wins the election, this does not mean that we will immediately live in a fascist dictatorship. In the same way, ‘business as usual’ with the other parties also means that the course will continue to be set for an AfD Germany.
Nevertheless, it is possible to stop war and fascism! To do this, we as workers must build a militant anti-fascist and anti-war movement that does not rely on the parliamentary parties. At the same time, we must also be consistent: capitalism has always produced war and fascism. It is time for a different society.
85 years after the Nazi invasion of Poland, we are taking to the streets and saying: Never again fascism, never again war! Away with capitalism!