
Samstag, 13.06.2026 | 17:00 Uhr | Wittenbergplatz, 10789 Berlin
Anreise: U1, U2, U3, Bus M19, M29, M46, Wittenbergplatz
📣Aufruf: https://www.instagram.com/p/DZUr_hfjESr/ – @komitee1997 @iranischeaktivistinnenimexil
#b1306 #FreeIran
📌Woche der gemeinsamen Aktionen: 13. bis 20. Juni in Amsterdam, London, Berlin, Wien, Straßburg, Frankfurt, Kassel, Köln, Hamburg, Venedig, Münster und Hannover
📌📌Wir, die linken, demokratischen und queeren feministischen (LGBTQ+) Institutionen und Kollektive, die diesen Aufruf unterzeichnen, glauben, dass das Schicksal des Iran nicht durch Raketen und Bombenangriffe entschieden wird, sondern durch die sozialen und Volksbewegungen, die für Freiheit, Gleichheit und Gerechtigkeit kämpfen.
Deshalb organisieren wir vom 13. bis zum 20. Juni eine Woche gemeinsamer Aktionen in verschiedenen europäischen Städten, um auf unsere Weise den Stimmen des iranischen Volkes und seinen berechtigten Forderungen Gehör zu verschaffen.
Das düstere Gespenst des Krieges, begleitet von Verhandlungen, Drohungen und Spannungen, schwebt weiterhin über dem Iran und der Region.
Eine Gesellschaft, die nach fast drei Monaten Internet-Sperre erst jetzt die Chance hatte, das Ausmaß der Katastrophe zu begreifen, sieht sich nun einer bitteren Realität gegenüber:
die Toten, die weitreichende Zerstörung, die verlorenen Häuser und die Leben, die nie wieder so sein werden wie zuvor.
Doch die Folgen des Krieges beschränken sich nicht auf wirtschaftliche und materielle Verwüstung.
Dieser Krieg hat auch den Protest- und Volksbewegungen einen schweren Schlag versetzt.
Ein Regime, das durch Volksaufstände erschüttert worden war, fand im Schatten des Krieges eine neue Gelegenheit, seine prekäre Position wieder aufzubauen.
Unterdessen haben diejenigen, die eine ausländische Militärintervention leidenschaftlich befürworteten, effektiv dazu beigetragen, die Volksproteste zu schwächen.
Aus diesem Grund ist unsere Stimme klar, direkt und unmissverständlich:
Der Krieg muss sofort und vollständig beendet werden.
Unterdessen hat die Islamische Republik erneut zu ihrer üblichen Waffe gegriffen: Unterdrückung, Verhaftung und Hinrichtung.
Mehr als fünfzigtausend Menschen wurden verhaftet. Die Gefängnisse sind überfüllt, und viele sind gezwungen, in Schichten zu schlafen.
Täglich werden Todesurteile verhängt und vollstreckt, eines nach dem anderen.
Ein militarisierter Sicherheitsstaat wirft weiterhin seinen Schatten auf die Straßen und den öffentlichen Raum.
Dennoch gehen der Kampf und der Widerstand weiter. Seit über 123 Wochen befinden sich politische Gefangene in 56 Gefängnissen im ganzen Land jeden Dienstag im Hungerstreik, um gegen die Hinrichtungen zu protestieren.
Diese Beharrlichkeit zeugt von ihrem Willen, ihrer Widerstandskraft und der Größe ihres Widerstands.
Die Todesstrafe muss abgeschafft werden.
Politische Gefangene müssen freigelassen werden.
Frau, Leben, Freiheit.
Nieder mit der Islamischen Republik Iran.
Es lebe Freiheit, Demokratie und Gleichheit.
Kontakt-E-Mail: Rise.up-jina2023@gmail.com
🔥✊🏾Against the death penalty, war and destruction!✊🏾🔥
Saturday, 13.06.2026 | 5.00 pm | Wittenbergplatz, 10789 Berlin
Arrival: U1, U2, U3, buses M19, M29, M46, Wittenbergplatz
📣Call to action: https://www.instagram.com/p/DZUr_hfjESr/ – @komitee1997 @iranischeaktivistinnenimexil
#b1306 #FreeIran
📌Joint Action Week: 13th to 20th June in Amsterdam, London, Berlin, Vienna, Strasbourg, Frankfurt, Kassel, Cologne, Hamburg, Venice, Münster and Hanover
📌📌We, the leftist, democratic, and queer feminist (LGBTQ+) institutions and collectives, signatories of this call, believe that the fate of Iran will not be decided by missiles and bombing, but by the social and popular movements that fight for freedom, equality, and justice.
Therefore, from the 13th to the 20th of June, we are organising a week of joint action in various European cities to, in our own way, echo the voices of the Iranian people and their rightful demands.
The grim spectre of war, accompanied by negotiations, threats and tension, continues to hover over Iran and the region.
A society that, after nearly three months of an internet shutdown, has only just had the chance to grasp the scale of the catastrophe, now faces a bitter reality:
the dead, the widespread destruction, the homes lost, and the lives that will never return to how they were.
But the consequences of war are not limited to economic and material devastation.
This war has also dealt a heavy blow to protest and popular movements.
A regime that had been shaken by popular uprisings found a new opportunity in the shadow of war to rebuild its precarious position.
Meanwhile, those who fervently supported foreign military intervention have effectively helped to weaken the popular protests.
For this reason, our voice is clear, direct, and unequivocal:
The war must stop, immediately and completely.
Meanwhile, the Islamic Republic has once again resorted to its usual weapon: repression, arrest, and execution. More than fifty thousand people have been arrested.
The prisons are packed with inmates, and many are forced to sleep in shifts. Death sentences are issued and carried out daily, one after another.
A militarised and security state continues to cast its shadow over the streets and the public sphere.
Nevertheless, the struggle and resistance continue. For over 123 weeks, political prisoners in 56 prisons across the country have been going on hunger strike every Tuesday in protest against the executions.
This perseverance is a testament to their will, resilience, and the splendour of their resistance.
Death sentences must be abolished.
Political prisoners must be freed.
Woman, Life, Freedom.
Down with the Islamic Republic of Iran.
Long live freedom, democracy, and equality.
Contact email: Rise.up-jina2023@gmail.com