
Sonntag, 11.01.2026 | 10:00 Uhr | Frankfurter Tor, 10243 Berlin
Anreise: U5, Tram 21, M10
📣 Aufruf: https://www.instagram.com/p/DRW9J5yDOxo/ – @kommunist_innen
#b1101 #LLDemo2026
🗺 Voraussichtliche Route:
• Frankfurter Tor
• Frankfurter Allee
• Gudrunstraße (bis zur Gedenkstätte der Sozialisten)
Jahr für Jahr gedenken Kommunist:innen am zweiten Januar- Wochenende der gefallenen Revolutionär:innen in Deutschland, allen voran Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg.
Wir meinen, dass ein kämpferisches Gedenken gerade heute aktueller ist denn je. Das Werk von Rosa und Karl könnte relevanter nicht sein. Damals wie heute befinden wir uns in einer Situation, in der die herrschende Klasse Militarismus und Kriegsvorbereitung auf die Tagesordnung setzt.
Damals wie heute sehen wir, wie die Armut und Not der Arbeiter:innenklasse sich immer weiter vertieft, und die Herrschenden darauf nichts anderes zu antworten wissen, als den Militarismus nach innen zu wenden. Schon damals schrieb Karl Liebknecht:
„Allerdings soll nicht vergessen werden, dass sich der Militarismus auch gegen den inneren nationalen, selbst religiösen ‚Feind‘ – in Deutschland zum Beispiel gegen die Polen, Elsässer und Dänen – richtet.“
Sehen wir heute nicht dasselbe? Wenn auf der einen Seite jede politische Intervention gegen das Schlachten und Morden in der Ukraine als russische Propaganda verunglimpft wird und sich die BRD stets als treuer Erfüllungsgehilfe des Staates Israel bei seinem Genozid gegen die Palästinenser:innen beweist?
Sehen wir nicht den gleichen Militarismus, wenn von allen Seiten daran gearbeitet wird, gegen Migrant:innen zu hetzen? Sei es zuletzt mit den rassistischen Äußerungen von Friedrich Merz, der sich beim Stadtbild vor allem an unseren migrantischen Schwestern und Brüdern stört und nicht etwa an der Obdachlosigkeit, der Armut und der Verelendung in den Arbeiter:innenvierteln?
Damals hat es unsere Klasse jedoch geschafft, Schluss zu machen mit Krieg und Militarismus. Damals haben wir es geschafft, zu zeigen, dass eine andere Welt ohne Ausbeutung und Unterdrückung nicht nur notwendig, sondern auch möglich ist.
Allerdings ist dafür ein rein symbolisches Gedenken nicht ausreichend. Wir meinen, dass das Gedenken an Rosa und Karl eingebettet sein muss in eine gemeinsame revolutionäre Praxis, die sich nicht in einem bloßem Hinterher-Trauern um unsere Gefallenen verliert, sondern einen praktischen Prozess darum führt, wie sich die Antworten von damals auf die Fragen von heute anwenden lassen.
Diese Antworten werden allerdings nicht in einem revolutionären Debattierclub gefunden, sondern durch den gemeinsamen revolutionären Kampf auf der Straße und im Betrieb.
Bei allen offenen Fragen steht eine Antwort trotzdem fest:
Auch wenn das Kapital und seine Schreiberlinge sich daran machen, Migranti:nnen für unsere miserable Lage verantwortlich zu machen, oder uns einreden wollen, dass wir jetzt Kriege zu führen hätten.
Wir wissen, es sind die herrschende Klasse und dieser Staat, die diese ekelhaften Verhältnisse stiften und verteidigen. Und sie sind es, gegen die wir uns richten müssen, wenn wir Schluss machen wollen mit Armut, Krieg, Ausbeutung und Unterdrückung!
Deswegen haben wir uns aus verschiedenen revolutionären Organisationen zusammengefunden, um das kämpferische Gedenken an Karl und Rosa hoch leben zu lassen und auf die Straße zu bringen.
Kommt deshalb mit in unseren revolutionären Block zur LL-Demonstration, denn es gilt:
Damals wie heute: Der Hauptfeind steht im eigenen Land!
🚩✊🏾Call for the LL Demo 2026✊🏾🚩
Sunday, 11.01.2026 | 10:00 a.m. | Frankfurter Tor, 10243 Berlin
Arrival: U5, Tram 21, M10
📣 Call to action: https://www.instagram.com/p/DRW9J5yDOxo/ – @kommunist_innen
#b1101 #LLDemo2026
🗺 Expected route:
• Frankfurter Tor
• Frankfurter Allee
• Gudrunstraße (to the Socialist Memorial)
Every year on the second weekend in January, communists commemorate the fallen revolutionaries in Germany, above all Karl Liebknecht and Rosa Luxemburg.
We believe that a militant commemoration is more relevant today than ever. The work of Rosa and Karl could not be more relevant. Then as now, we find ourselves in a situation where the ruling class is putting militarism and preparations for war on the agenda.
Then as now, we see the poverty and hardship of the working class deepening, and the ruling class has no answer other than to turn militarism inwards. Even back then, Karl Liebknecht wrote:
‘However, it should not be forgotten that militarism is also directed against the internal national, even religious “enemy” – in Germany, for example, against the Poles, Alsatians and Danes.’
Are we not seeing the same thing today? On the one hand, any political intervention against the slaughter and murder in Ukraine is denigrated as Russian propaganda, while on the other, the Federal Republic of Germany continues to prove itself a loyal accomplice of the State of Israel in its genocide against the Palestinians.
Do we not see the same militarism when all sides are working to incite hatred against migrants? Most recently, for example, with the racist remarks made by Friedrich Merz, who is particularly bothered by the sight of our migrant sisters and brothers in the city, rather than by homelessness, poverty and the impoverishment of working-class neighbourhoods?
Back then, however, our class managed to put an end to war and militarism. Back then, we managed to show that another world without exploitation and oppression is not only necessary but also possible.
However, a purely symbolic commemoration is not enough. We believe that the commemoration of Rosa and Karl must be embedded in a common revolutionary practice that does not lose itself in mere mourning for our fallen comrades, but leads to a practical process of applying the answers of the past to the questions of today.
These answers, however, will not be found in a revolutionary debating club, but through joint revolutionary struggle on the streets and in the workplace.
Despite all the unanswered questions, one answer is certain:
Even if capital and its scribes set out to blame migrants for our miserable situation, or try to convince us that we now have to wage wars.
We know that it is the ruling class and this state that create and defend these disgusting conditions. And it is them we must oppose if we want to put an end to poverty, war, exploitation and oppression!
That is why we have come together from various revolutionary organisations to keep alive the militant memory of Karl and Rosa and take it to the streets.
So join our revolutionary bloc at the LL demonstration, because the same applies today as it did then:
The main enemy is in our own country!